Begriffe aus der Robotertechnik:

 Achsenanordnung {Handhabung}


Als Achsenanordnung wird die Aufeinanderfolge der Hauptachsen eines Koordinatensystems bezeichnet.

 

 Adaptionsfähigkeit {Handhabung}


Adaptionsfähigkeit ist die Bezeichnung für die Fähigkeit zur automatischen Korrektur. Beim Roboter benutzt man dazu Kraftsensoren und Berührungssensoren.

 

 Arbeitsfunktion {Handhabung}


Die Arbeitsfunktion ist die Bezeichnung für die Funktionen, die der Roboter hat, um Arbeitsoperationen durchzuführen.

 

 Arbeitsraum {Handhabung}


Als Arbeitsraum bezeichnet man den Gesamtraum, der zur Bewegung eines Roboterarms zur Verfügung steht.

 

 Arbeitszyklus {Handhabung}


Als Arbeitszyklus bezeichnet man die Dauer der Bewegungen eines Roboters während eines Arbeitsvorgangs.

 

 ASRW (automatic storage retrieval warehouse) {Handhabung}


Bezeichnung fuer ein computergesteuertes automatisches System zur Einlagerung und Auslagerung von Speichergut.

 

 ATC (automatic tool changer) {Handhabung}


Bezeichnung fuer automatischer Werkzeug-Wechsler. Zum Beispiel werden diese an einer NC-Maschine eingesetzt. Diese Handhabungseinrichtungen besitzen oft einen Doppelgreifer.

 

 Ausfahrbewegung {Handhabung}


Als Ausfahrbewegung bezeichnet man das geradliniege Ausfahren eines Roboterarms.

 

 automatic storage retrieval warehouse (ASRW) {Handhabung}


Bezeichnung fuer ein computergesteuertes automatisches System zur Einlagerung und Auslagerung von Speichergut.

 

 automatic tool changer (ATC) {Handhabung}


Bezeichnung fuer automatischer Werkzeug-Wechsler. Zum Beispiel werden diese an einer NC-Maschine eingesetzt. Diese Handhabungseinrichtungen besitzen oft einen Doppelgreifer.

 

 Automatik-Betrieb {Handhabung}


Als Automatik-Betrieb bezeichnet man die automatische Abarbeitung eines gewählten Programmes.

 

 Automatisierungsgrad {Handhabung}


Der Automatisierungsgrad gibt das Ausmaß der Automatisierung eines Prozesses an.

 

 Bahnabstand {Handhabung}


Als Bahnabstand bezeichnet man den Abstand der mittleren Istbahn des Roboters zur vorher programmierten Sollbahn. Der Bahnabstand hängt von der Geschwindigkeit ab.

 

 Bahndatenspeicherung {Handhabung}


Bei der Bahndatenspeicherung bibt man alle Positionspunkte entlang einer vorher definierten Bewegungsbahn als Punktfolge in einen Programmspeicher ein.

 

 Bahngeschwindigkeit {Handhabung}


Als Bahngeschwindigkeit bezeichnet man die Geschwindigkeit eines programmierbaren Arbeitspunktes entlang einer vorgegebenen Bahn.

 

 Bahnnormale {Handhabung}


Bezeichnung fuer die Normale an die Bahn eines Punktes, der bewegt wird.

 

 Bahntangente {Handhabung}


Bezeichnung fuer die Tangente an die Bahn eines Punktes, der bewegt wird.

 

 basis motion time study (BMT) {Handhabung}


BMT ist ein System fuer Bewegungszeitstudien.

 

 Baukastenroboter {Handhabung}


Der Baukastenroboter besteht aus mehreren modularen Baueinheiten.

 

 Baukastensystem bei Handhabungsgeräten [Vorteile] {Handhabung}


Großes Anwendungsfeld durch hohen Grad der Kombinationsmöglichkeit der einzelnen Module, hohe Zuverlässigkeit durch ausgereifte Module, Reduzierung des Konstruktionsaufwandes, Austauschbarkeit von Modulen und der Einsatz der jeweils günstigsten Antriebsart [pneumatisch, hydraulisch, elektrisch.]

 

 Baukastensystem bei Handhabungsgeräten {Handhabung}


Die standardisierten Elemente dieses Baukastensystems [Module] helfen dem Anwender Handhabungsprobleme mit geringem Konstruktionsaufwand zu bewältigen. Hierbei wird das Abfahren beliebiger Raumpunkte allein durch die Kombination translatorischer und rotatorischer Module erzielt.

 

 Bedienungstableau


{Handhabung}
Das Bedienungstableau ist ein tragbares Bediengerät. Es wird für die Vorort- Programmierung eingesetzt.

 

 Befehlszykluszeit {Handhabung}


Die Befehlszykluszeit ist die durchschnittliche Zeit, die fuer die Abarbeitung eines Befehls benötigt wird.

 

 Beschickungseinheit {Handhabung}


Die Beschickungseinheit setzt sich aus dem Stapelmagazin und dem Handhabungsgerät zusammen.

 

 Beschickungsspeicher {Handhabung}


Der Beschickungsspeicher ist ein Werkstückspeicher, mit dem Fertigungseinrichtungen beschickt werden.

 

 Bewegungsachse {Handhabung}


Der Roboterarm kann Bewegungen in einer vorher bestimmten Richtung ausführen.

 

 Bewegungsfunktion {Handhabung}


Als Bewegungsfunktion bezeichnet man die aktive Fähigkeit von Robotern den Ort zu verändern. Die Ortsveränderung wird zum Beispiel durch Rollen erreicht.

 

 Bewegungsraum {Handhabung}


Der Bewegungsraum bei einem Roboter setzt sich aus dem Arbeitsraum und dem Kollisionsraum zusammen. Bei der Bestimmung des Bewegungsraumes spielen die Abmessungen und die kinematische Struktur des Roboters eine Rolle.

 

 BMT (basis motion time study) {Handhabung}


BMT ist ein System fuer Bewegungszeitstudien.

 

 Bunker {Handhabung}


Der Bunker ist eine Einrichtung zur Speicherung von Werkstücken in ungeordnetem Zustand.

 

 Charakteristische Eigenschaften von Industrierobotern {Handhabung}


Die Charakteristische Eigenschaften von Industrierobotern nach DIN EN 29946 sind der Anwendungsbereich, die Energieversorgung, die mechanische Struktur [Kinematik], der Arbeitsraum, die Koordinatensysteme, die äußeren Maße und Masse, die Basisaufstellfläche, die mechanische Schnittstelle, die Steuerung, das Programmierverfahren, die Umgebung, die Belastung, die Auflösung, Leistungskriterien, die Pose-Genauigkeit in einer Richtung, die Pose-Wiederholgenauigkeit in einer Richtung, die Streuung der Pose-Genauigkeit in mehreren Richtungen, die Abstandsgenauigkeit, die Abstandwiederholgenauigkeit, die Pose-Stabilisierungszeit, das Pose-Überschwingen, die Drift von Pose-Kenngrößen, die Abweichungen beim Fahren einer Ecke, die Kenngrößen der Bahngeschwindigkeit, die Mindestpositionierzeit und die statische Nachgiebigkeit.

 

 CM (continuous motion) {Handhabung}


Ein System fuehrt kontinuierlich die Arbeit aus.

 

 CNC-Lader {Handhabung}


Ist ein CNC-gesteuerte Ladeeinrichtung. Damit beschickt und entlädt man Bearbeitungsmaschinen.

 

 continuous motion (CM) {Handhabung}


Ein System fuehrt kontinuierlich die Arbeit aus.

 

 DIN EN 29946: Charakteristische Eigenschaften von Industrierobotern {Handhabung}


Die Charakteristische Eigenschaften von Industrierobotern nach DIN EN 29946 sind der Anwendungsbereich, die Energieversorgung, die mechanische Struktur [Kinematik], der Arbeitsraum, die Koordinatensysteme, die äußeren Maße und Masse, die Basisaufstellfläche, die mechanische Schnittstelle, die Steuerung, das Programmierverfahren, die Umgebung, die Belastung, die Auflösung, Leistungskriterien, die Pose-Genauigkeit in einer Richtung, die Pose-Wiederholgenauigkeit in einer Richtung, die Streuung der Pose-Genauigkeit in mehreren Richtungen, die Abstandsgenauigkeit, die Abstandwiederholgenauigkeit, die Pose-Stabilisierungszeit, das Pose-Überschwingen, die Drift von Pose-Kenngrößen, die Abweichungen beim Fahren einer Ecke, die Kenngrößen der Bahngeschwindigkeit, die Mindestpositionierzeit und die statische Nachgiebigkeit.

 

 Doppelgreifer {Handhabung}


Der Doppelgreifer besteht aus zwei unabhängig voneinander startbarer Einzelgreifer. Die Position der Greifer kann rotatorisch oder translatorisch verändert werden. Zeiten werden verkürzt, weil der Doppelgreifer ein neues Rohteil liefern und zugleich ein Fertigteil aufnehmen kann.

 

 Drehgelenk {Handhabung}


Bezeichnung für beweglich verbundene Festglieder. Die Festglieder drehen sich dabei zueinander nur um eine Achse.

 

 Dreipunktgreifer {Handhabung}


Der Dreipunktgreifer hält mit seinen drei Greifgliedern ein Werkstück an drei Punkten fest. Wenn die Finger schließen, wird das Werkstück auf die Greifermitte justiert. Die Finger arbeiten geradlinig oder bogenförmig beim Schließen.

 

 Dreipunktgreifer {Handhabung}


Ist ein Greifer mit drei Greiffingern, die im Abstand von 120 ° zueinander stehen.

 

 Effektorsprache {Handhabung}


Die Effektorsprache dient zur Kommunikation zwischen der Robotersteuerung und dem Bediener.

 

 Einlegegeräte {Handhabung}


Einlegegeräte bezeichnet man als fest programmierte Handhabungsgeräte. Diese sind auch als Pick-and-Place Geräte [Aufnehmen und Ablegen] bekannt.

 

 Ellenbogengelenk {Handhabung}


Ellenbogengelenk ist die Bezeichnung für das Drehgelenk eines Roboters. Das Ellenbogengelenk ist zwischen Oberarm und Unterarm zu finden.

 

 End Effector {Handhabung}


Der End Effector dieses Roboters ist ein Greifer der Gegenstände anpackt und aufnimmt.

 

 Endeffektor {Handhabung}


Der Endeffektor dieses Roboters ist ein Greifer der Gegenstände anpackt und aufnimmt.

 

 end-of-arm (EOA) {Handhabung}


EOA steht für das "Ende des Roboterarms".

 

 EOA (end-of-arm) {Handhabung}


EOA steht für das "Ende des Roboterarms".

 

 Fallmagazin {Handhabung}


Das Fallmagazin ist ein Werkstückspeicher fuer stapelförmige Teile mit kleinen Massen. Die Teile werden unten rausgeholt und können nachrücken.

 

 Farbspritzroboter {Handhabung}


Der Farbspritzroboter ist ein bahngesteuerter Roboter. Der Farbspritzroboter besitzt bis zu sechs Drehgelenke zum Auftragen von Farbe.

 

 Fehlererkennungsvermögen {Handhabung}


Der Roboter ist in der Lage, für eigenes Fehlverhalten eine Diagnose abzugeben.

 

 Fertigungszelle {Handhabung}


Die Fertigungszelle ist eine Automatische Fertigungseinrichtung. Die Fertigungszelle setzt sich zusammen aus integrierten Teilsystemen wie Roboter, Verkettungseinrichtungen, Maschine und Speicher.

 

 Fest programmierte Handhabungsgeräte {Handhabung}


Fest programmierte Handhabungsgeräte kommen zum Einsatz bei speziellen Handhabungseinrichtungen mit einem festen Bewegungsprogramm. Fest programmierte Handhabungsgeräte sind bei hohen Stückzahlen im Vergleich zu den komplexeren Robotern sehr preisgünstig. Der Nachteil ist aber die meist nur sehr kleine Flexibilität bei Produktionsänderungen.

 

 Gelenkkoordinaten {Handhabung}


Gelenkkoordinaten sind Koordinaten, die auf ein Robotergelenk bezogen sind.

 

 geordnetes Speichern (Magazine) {Handhabung}


Magazine zum geordneten Speichern von Werkstücken in einfacher Form sind Behälter mit Gittereinsätzen, Steckbretter usw.

 

 Gestell {Handhabung}


Als Gestell bezeichnet man das erste Glied einer kinematischen Kette. Bei einem Drehgelenkroboter ist dort das Schultergelenk des Roboterarms befestigt.

 

 Greifer {Handhabung}


Greifer sind Effektoren von Handhabungsgeräten. Die Greifer finden ihre Anwendung in der Werkstückhandhabung.

 

 Greiferflansch {Handhabung}


Als Greiferflansch bezeichnet man das Anschlussstück am Greifer und am Ende des Roboterarms. Dort werden Werkzeuge oder Greifer angehängt.

 

 Handgelenk {Handhabung}


Bezeichnung für die Bewegungsachsen zwischen Arbeitsorgan und Roboterarm. Hierbei wird der Greifer in einem Nebenarbeitsraum positioniert.

 

 Handgelenksensor {Handhabung}


Der Handgelenksensor befindet sich zwischen Arbeitsorgan und Roboterarm. Der Handgelenksensor misst Kräfte und Kraftmomente.

 

 Handhaben [Bewegen] {Handhabung}


Das Verändern einer räumlichen Anordnung erreicht man zum Beispiel mit Handhabungseinrichtungen wie Industrieroboter und Förderbänder.

 

 Handhaben [Elementarfunktionen] {Handhabung}


Die Elementarfunktionen des Handhabens sind Teilen, Vereinigen, Drehen, Verschieben, Halten, Lösen und Prüfen.

 

 Handhaben [Kontrollieren] {Handhabung}


Das Prüfen und Messen der Lage und der Form eines Werkstückes.

 

 Handhaben [Materialfluss] {Handhabung}


ln der automatischen Fertigung muss der reibungslose Transport von Werkstücken und Werkzeugen funktionieren. Dieser Materialfluss wird durch das Fördern, Lagern und Handhaben bewirkt.

 

 Handhaben [Menge verändern] {Handhabung}


Anlagen, die Mengen verändern, sind Vereinzelungsanlagen.

 

 Handhaben [nach der VDI-Richtlinie 2860] {Handhabung}


Handhaben ist das Schaffen, definierte Verändern oder vorübergehendes Aufrechterhalten einer vorgegebenen räumlichen Anordnung von geometrisch bestimmten Körpern in einem Bezugskoordinatensystem.

 

 Handhaben [Sichern] {Handhabung}


Eine definierte räumliche Anordnung hält man zum Beispiel durch Spanner oder Greifer aufrecht.

 

 Handhaben [Speichern] {Handhabung}


Ist das Halten von Mengen.

 

 Handhaben [Teilfunktionen nach VDl-Richtlinie 2860] {Handhabung}


Die Teilfunktionen des Handhabens sind Speichern, Menge verändern, Bewegen, Sichern und Kontrollieren.

 

 Handhaben {Handhabung}


Handhaben heißt etwas greifen, bewegen und an einem bestimmten 0rt ablegen.

 

 Handhabungsgerät [Antrieb] {Handhabung}


Beim Handhabungsgerät ist der Antrieb zusammengesetzt aus Motor, Weg-/Drehzahlmesssystem und Getriebe. Für die Antriebe in Handhabungsgeräten werden meist Elektromotoren benutzt.

 

 Handhabungsgeräte [Einteilung] {Handhabung}


Die Handhabungsgeräte sind definiert [VDI-Richtlinie 2861] nach der Steuerung und der Programmierung des Bewegungsablaufs in Manipulatoren, Einlegegeräten und Industrierobotern.

 

 Handhabungsgeräte {Handhabung}


Die Grundfunktionen der Handhabungsgeräte sind Greifen, Zuteilen, Ordnen, Eingeben, Positionieren, Kontrollieren und Spannen. Die Handhabungsgeräte sind manuell gesteuert [Manipulatoren] und programmgesteuert, festprogrammiert [Einlegegeräte] oder freiprogrammiert [Industrieroboter.]

 

 Handhabungsroboter {Handhabung}


Der Handhabungsroboter kann Material bei einer Teilefertigung greifen, transportieren oder positionieren.

 

 Horizontal-Knickarmroboter [SCARA] [Anwendungen] {Handhabung}


Anwendungsbeispiele sind das Bestücken von Leiterplatten, das Löten und das Montieren.

 

 Horizontal-Knickarmroboter [SCARA] {Handhabung}


Der Horizontal-Knickarmroboter hat eine hohe Positioniergenauigkeit und benötigt nur einen geringen Arbeitsraum.

 

 Industrieroboter [Freiheitsgrade] {Handhabung}


Mit den 6 Bewegungsachsen eines Industrieroboters lassen sich alle 6 Freiheitsgrade im Raum einstellen.

 

 Industrieroboter [Grundtypen] {Handhabung}


Grundtypen des Industrieroboters sind Kartesische Roboter und Portalroboter, Horizontal-Knickarmroboter [SCARA] und der Vertikal-Knickarmroboter.Industrieroboter unterstützen den Menschen durch Handhabung von Bauteilen.

 

 Industrieroboter {Handhabung}


Der Industrieroboter hat eine flexible Kinematik mit allen Freiheitsgraden, ist einfach programmierbar und umprogrammierbar, ist mit unterschiedlichen Programmen zu betreiben und ist in Verbindung mit intelligenten Sensoren nutzbar. Außerdem ist ein Anschluss und eine Steuerung von flexibler Peripherie realisierbar.

 

 Industrieroboter {Handhabung}


Die Spitze des Werkzeuges wird in der Robotertechnik als TCP [Tool-Center-Point] betitelt.

 

 Industrieroboter {Handhabung}


Industrieroboter arbeiten in Fabriken und Montagehallen. Beispiele für Industrieroboter sind Schweißroboter, Lackierroboter und Montageroboter.

 

 Innengreifer {Handhabung}


Der Innengreifer greift die Werkstücke an den Innenkanten an. Vorteil hierbei ist, dass man somit Teile aus dichten Packungen von Werkstücken greifen kann.

 

 Intelligenter Roboter {Handhabung}


Ein Roboter, der aufgrund seiner Kenntnisse, Erfahrungen und Wahrnehmungsfähigkeit eigenständig handeln kann.

 

 Kartesischer Roboter und Portalroboter [Anwendungen] {Handhabung}


Anwendungsbeispiele sind das Beschicken von Werkzeugmaschinen, das Palettieren und das Kommissionieren.

 

 Kartesischer Roboter und Portalroboter {Handhabung}


Vorteile sind das Verfahren in kartesischen Raumkoordinaten ohne Koordinatentransformation [also eine einfache Steuerung], das einfache Programmieren und das Bearbeiten eines großen Arbeitsraumes. Nachteile sind die langsame Arbeitsgeschwindigkeit und das Benötigen einer großen Stellfläche.

 

 Kinematische Kette {Handhabung}


Eine Kinematische Kette ist eine duch Elementpaare [zum Beispiel Gelenke] entstehende Verbindung von festen Körpern. Beispielsweise die Armsegmente von Robotern.

 

 Koordinierungsmodul {Handhabung}


Steuerungsteil zur Koordination des Roboters und der Roboterperipherie.

 

 Lernfunktion {Handhabung}


Als Lernfunktion bezeichnet man die Fähigkeit eines Roboters ein Arbeitsprogramm zu erlernen.

 

 Magazine [zum geordneten Speichern] {Handhabung}


Magazine zum geordneten Speichern von Werkstücken in einfacher Form sind Behälter mit Gittereinsätzen, Steckbretter usw.

 

 magazinieren {Handhabung}


Magazinieren ist das Speichern von Werkstücken in einer bestimmten Ordnung zu der Vorratsbildung vor und nach der Fertigungseinrichtung.

 

 Magazinieren {Handhabung}


Magazinieren ist das Speichern von Werkstücken in einer bestimmten Ordnung zu der Vorratsbildung vor und nach der Fertigungseinrichtung.

 

 Magnetgreifer {Handhabung}


Der Magnetgreifer agiert kraftpaarig. Der Greifer zieht ein weichmagnetisches Werkstück durch seine Magnetkraft an. Bohrungen im Werkstück mindern die Haltekraft nur unwesentlich.

 

 Manipulator {Handhabung}


Manipulatoren sind handgesteuerte nicht programmierte Handhabungsgeräte, ähnlich des menschlichen Armes.

 

 Manueller Manipulator {Handhabung}


Ein direkt vom Menschen bedienter Manipulator.

 

 Messroboter {Handhabung}


Der Messroboter führt Messaufgaben bei einer Fertigung aus.

 

 Montagegreifer {Handhabung}


Der Montagegreifer eines Roboters kann ohne eine externe Vorrichtung Einzelteile im Greifer miteinander verbinden.

 

 Montageroboter {Handhabung}


Der Montageroboter kann eigenständig Einzelteile zu einem Produkt bzw. Erzeugnis zusammenbauen.

 

 Nachführung {Handhabung}


Die Nachführung ist eine Steuerungsart. Dabei führt man die Handhabebewegung eines Roboters der Objektbewegung kontinuierlich nach.

 

 Not-Stopp {Handhabung}


Not-Stopp ist die Bezeichnung für die sofortige gefahrlose Stillsetzung aller Bewegungen eines Roboters bei Gefahr.

 

 Nullpunkt {Handhabung}


Als Nullpunkt bezeichnet man einen ausgesuchten Bezugspunkt in einem Meßsystem. Als Nullpunkt bezeichnet man auch den Ursprung eines Koordinatensystems.

 

 Numerisch gesteuerter Roboter {Handhabung}


Ein Manipulator, der die befohlenen Operationen der numerisch geladenen Arbeitsinformationen entsprechend ausführt.

 

 Oberarm {Handhabung}


Der Oberarm eines beweglichen Roboterarms mit Verbindung mit dem Schultergelenk.

 

 Objekterkennung {Handhabung}


Die Objekterkennung [Unterscheidung von Objekten] durch einen Roboter wird mit Hilfe von taktilen oder akustischen Sensoren erreicht.

 

 Palettenmagazine {Handhabung}


Palettenmagazine benutzt man zum Speichern von Werkstücken in flächiger Anordnung und in einer bestimmten Ordnung.

 

 Pick-and-Place {Handhabung}


Industrieroboter werden in Pick-and-Place-Einheiten, punktgesteuerte und bahngesteuerte Industrieroboter eingeteilt. Pick-and-Place heißt, von einem definierten Punkt aus Teile aufzunehmen und an einen anderen definierten Punkt abzusetzen.

 

 Pickerachse {Handhabung}


Die Pickerachse ist eine Roboterachse zur Ausführung einer Pickerfunktion.

 

 Playback Roboter {Handhabung}


Ein Manipulator, der auf Befehl jede Operation wiederholen kann.

 

 Positioniergenauigkeit {Handhabung}


Als Positioniergenauigkeit bezeichnet man die größte Abweichung zwischen der Ist- Position und der programmierten Soll- Position des Arbeitsorgans.

 

 Positionierung {Handhabung}


Als Positionierung bezeichnet man das Bewegen eines Objektes in eine exakte Raumposition.

 

 Programmiergenauigkeit {Handhabung}


Als Programmiergenauigkeit bezeichnet man den Abstand der mittleren Ist- Position von der programmierten Soll- Position bei Automatikbetrieb.

 

 Programmierung {Handhabung}


Als Programmierung bezeichnet man die Erstellung und Eingebung von Steuerprogrammen für Bewegungen, Kommunikation und Überwachung von Robotern.

 

 Prozessroboter {Handhabung}


Prozessroboter erledigen technologische Operationen. zu den technologischen Operationen zählt man zum Beispiel das Lichtbogenschweißen oder das Schneiden.

 

 Pyrosensor {Handhabung} Ist ein Sensor zur Erfassung von Temperaturänderungen.


 

 Reichweite {Handhabung}


Als Reichweite bezeichnet man die größte Entfernung zwischen zwei Weg- Positionen, bezogen auf eine Bewegungsachse.

 

 Reinraumgreifer {Handhabung}


Der Reinraumgreifer ist ein Klemmgreifer mit überwiegendem elektrischem Antrieb. Die Abdichtung und Oberflächenbehandlung des Reinraumgreifers wurde so konstruiert, dass wenig Partikel emittiert werden.

 

 Roboter [Programmierung] {Handhabung}


Roboter werden mit dem Programmierhandgerät bedient und programmiert.

 

 Roboter, intelligenter {Handhabung}


Ein Roboter, der aufgrund seiner Kenntnisse, Erfahrungen und Wahrnehmungsfähigkeit eigenständig handeln kann.

 

 Roboterkinematik {Handhabung}


Die Kinematik spiegelt den mechanischen Aufbau des Roboters wieder.

 

 Roboterkinematik {Handhabung}


Zur Kinematik zählt man die Bewegungsform der Achsen wie translatorische Achsen und rotatorische Achsen. Des weiteren die Anordnung der Achsen wie die Reihenfolge der Anordnung von rotatorischen und translatorischen Achsen. Außerdem die Anzahl der Achsen und die Form des Arbeitsraumes.

 

 Robotersteuerung [Anpasseinheit] {Handhabung}


Die Anpasseinheiten der Robotersteuerung übernehmen die Kommunikation zur Peripherie. Beispiele hierfür sind das Einlesen der Positionsmessinformationen, die Ansteuerung der Servoregler, die Steuerung der Bremsen, die Steuerung von Greifern und Fördertechnik, das Einlesen von Sensorinformationen, die Steuerung von Prozessen und das Einlesen von analogen Sensorinformationen.

 

 Robotersteuerung [Aufgaben] {Handhabung}


Die Aufgaben der Robotersteuerung sind die Steuerung der Verfahrbewegungen des Roboters, die Beeinflussung der Prozesskomponenten im System, die Steuerung der Greiferfunktionen, die Aufnahme und Auswertung von Sensorsignalen, die Aufnahme und Verarbeitung von Prozessinformationen und die Diagnosefunktionen zur Fehlererkennung.

 

 Robotersteuerung [Automatikbetrieb] {Handhabung}


Der Automatikbetrieb kommt nur für den Einsatz des Roboters im Produktionsprozess zum tragen. Im Automatikbetrieb werden die Programme in Originalgeschwindigkeit mit allen Funktionen ausgeführt.

 

 Robotersteuerung [Betriebsarten] {Handhabung}


Die Betriebsarten von Robotersteuerungen sind der Einrichtbetrieb, der Testbetrieb und der Automatikbetrieb.

 

 Robotersteuerung [Einrichtbetrieb] {Handhabung}


Die Einricht-Betriebsart hat man zum Programmieren und zum Bewegen des Roboters mit Hilfe manueller Verfahrbefehle.

 

 Robotersteuerung [Komponenten] {Handhabung}


Die Komponenten der Robotersteuerung sind die Bedien- und Programmiereinheiten, die Archivierungseinheiten, der Rechnerteil, der Leistungsteil, die Schnittstellen zum Roboter und der Sicherheitsteil.

 

 Robotersteuerung [Leistungsteil] {Handhabung}


Das Leistungsteil der Robotersteuerung erbringt die notwendige Energie für die Elektronikeinheiten und für die Antriebe bzw. die Servoregler. Die Servoverstärker steuern die Einzelachsen des Roboters so, dass der programmierte Bewegungsablauf genau eingehalten wird.

 

 Robotersteuerung [PTP-Bewegung] {Handhabung}


Bei Bewegungen mit PTP-Interpolation verfährt jede Roboterachse zwischen dem Startpunkt und dem Endpunkt einer Bewegung, ohne daß die Bahn der Werkzeugspitze [TCP] hierbei vorgegeben ist.

 

 Robotersteuerung [Rechnereinheit] {Handhabung}


Die Rechnereinheit der Robotersteuerung besteht aus mehreren Elektronikkarten mit Kopplung über ein Bussystem. Der Hauptrechner sorgt für die Gesamtkoordination innerhalb der Robotersteuerung. Der Achsregelrechner übernimmt die Lageregelung und die Überwachungen der Roboterachsen.

 

 Robotersteuerung [Sicherheitsteil] {Handhabung}


Zum Sicherheitsteil gehören die Hard- und Softwareendschalter für alle Achsen, die Überwachung der Schaltsysteme für Notausschalter, die Einschaltdiagnose für alle kontaktbehafteten Schaltvorgänge und die Spannungs- und Temperaturüberwachung.

 

 Robotersteuerung [Testbetrieb] {Handhabung}


Im Testbetrieb werden Programme oder Programmabschnitte in Einzelschritten oder in ähnlicher Weise wie im Automatikbetrieb abgefahren.

 

 Robotersteuerung {Handhabung}


Die Robotersteuerung hat alle Funktionen für den Betrieb, zur Bedienung, zur Programmierung und zur Überwachung eines Roboters integriert.

 

 Saugergreifer {Handhabung}


Der Saugergreifer hält das Werkstück mit Unterdruck fest. Hierbei dichtet ein Saugnapf den Druckraum zur Werkstückoberfläche hin ab.

 

 Schiebegelenk {Handhabung}


Bezeichnung für beweglich verbundene Festglieder. Die Festglieder verschieben sich zueinander ausschließlich linear.

 

 Schleppkettenförderer {Handhabung}


Schleppkettenförderer nehmen Werkstücke aus einem Bunker mit einem umlaufenden Band, das mit Mitnehmern bestückt ist, heraus. Anschließend können die Teile auf einer Austragsschiene durch das Zwangsprinzip oder durch das Auswahlprinzip geordnet werden.

 

 Schrittautomatik {Handhabung}


Die Schrittautomatik ist eine Betriebsart. bei dieser Betriebsart wird bei Druck auf einen Taster nur ein Programmschritt abgearbeitet.

 

 Schulter {Handhabung}


Als Schulter bezeichnet man das Gelenk eines Roboterarmes, das den Roboterarm mit mit dem Gestell verbindet.

 

 Schutzraum {Handhabung}


Der Schutzraum ist fest abgegrenzt, um Personen vor Roboterbewegungen zu schützen.

 

 Schweißroboter {Handhabung}


Der Schweißroboter ist ein technologischer Roboter. Der Schweißroboter bewegt den Schweißbrenner, Schweißzangen und Schweißteile.

 

 Schwerlastroboter {Handhabung}


Ein Schwerlastroboter wird fuer schwere Lasten eingesetzt. Man erreicht eine Tragfähigkeit von größer als 300 kg.

 

 Sensor, optischer {Handhabung}


Sensor zur Umsetzung elektromagnetischer Strahlung in elektrische Steuersignale.

 

 Sensor, taktiler {Handhabung}


Sensor, der Berührungskräfte in elektrische Signale umwandelt.

 

 Sensorsteuerung {Handhabung}


Steuerung der aufgenommenen Informationen von Sensoren und Steuerung von den logisch verarbeiteten Informationen der Erkennungseinrichtung, mit Hilfe einer Rückkopplung.

 

 Sequenzroboter {Handhabung}


Ein Manipulator, der die vorgegebenen Arbeitsschritte sequentiell verarbeitet.

 

 Serviceroboter {Handhabung}


Ein Serviceroboter unterstützt menschliche Arbeit. Beispiel für einen Serviceroboter ist ein Putzroboter.

 

 Servogreifer {Handhabung}


Die Greifkraftregelung erfolgt über einen Rechner, einen Servoregler und einer Leistungsverstärkung. Der Antrieb erfolgt über einen DC-Servomotor.

 

 Shuttle (Zubringerwagen) {Handhabung}


Bezeichnung fuer einen fahrbaren Wagen (Transportroboter). Ein Objekt (beispielsweise eine Rohbaukarosserie wird zu einer Schweißstation gefahren. Die Beförderung erfolgt über eine Leitdraht-Spur.

 

 Speichereinrichtungen [Speicherarten für Werkstücke] {Handhabung}


Den Bereitstellungsspeicher zur Vorratsbildung zu Beginn eines Handhabungsvorganges [Rohteilspeicher], den Sammelspeicher zur Vorratsbildung für den Abtransport [Fertigteilspeicher], den Störungsspeicher zur Überbrückung von Ausfallzeiten vor- und nachgeschalteter Maschinen und den Ausgleichsspeicher zum Ausgleich von vorübergehenden Taktunterschieden.

 

 Speichereinrichtungen für Werkstücke [warum?] {Handhabung}


Die richtige Werkstückbevorratung ist für eine optimale Nutzung von Fertigungseinrichtungen von großer Bedeutung, weil man Ausfallzeiten vermeiden will. Deshalb benötigt man Speichereinrichtungen für Werkstücke.

 

 Sperrzone {Handhabung}


Als Sperrzone bezeichnet man den Teil des Arbeitsraumes, in dem kein Zutritt während der Arbeitszyklen gewährt wird.

 

 SRL (structured robot language) {Handhabung}


Bezeichnung fuer eine Pascal-orientierte Roboterprogrammiersprache.

 

 Staurollenförderer [Zuführgerät] {Handhabung}


Ein ständig angetriebener Zahnriemen wird über Kurzhubpneumatikzylinder und eine Bundrollenleiste jeweils angehoben und gesenkt.

 

 Steifigkeit {Handhabung}


Steifigkeit ist die Unnachgiebigkeit des mechanischen Teils eines Roboters unter Belastung. man misst die Steifigkeit am Ende des Arms.

 

 structured robot language (SRL) {Handhabung}


Bezeichnung fuer eine Pascal-orientierte Roboterprogrammiersprache.

 

 Suchvorgang {Handhabung}


Der Suchvorgang ist eine Roboterfuktion. Beim Suchvorgang wird das Arbeitsorgan in einem vorher bestimmten Muster bewegt.

 

 Transportband {Handhabung}


Man benutzt das Transportband als Bindeglied zwischen der Beschickungseinheit und dem Roboter. Das Transportband setzt sich aus einem Gurtband, einem elektrischen Antrieb und einem optischen Sensor zusammen. Der optische Sensor erkennt Werkstücke.

 

 Transportroboter {Handhabung}


Als Transportroboter bezeichnet man einen fahrerlosen Transportwagen mit automatischer Steuerung. Der Transportroboter erledigt Transport- Operationen.

 

 Unterarm {Handhabung}


Als Unterarm bezeichnet man den Teil eines beweglichen Roboterarms, der mit dem Handgelenk in Verbindung steht.

 

 Verfahrensgeschwindigkeit {Handhabung}


Verfahrensgeschwindigkeit ist die Bezeichnung für maximale Geschwindigkeit bei gleichzeitigem Betrieb aller Achsen eines Roboters zwischen zwei Punkten.

 

 Vertikal-Knickarmroboter [Anwendungen] {Handhabung}


Anwendungsbeispiele sind das Beschichten und Lackieren, Punktschweißen und Bahnschweißen und die Werkstückhandhabung.

 

 Vertikal-Knickarmroboter {Handhabung}


Der Vertikal-Knickarmroboter ist universell einsetzbar, kann Hindernisse umgreifen und hat ein geringes Störvolumen.

 

 Vibrationswendelförderer {Handhabung}


Vibrationswendelförderer haben die Aufgabe das Schüttgut zu speichern und zu bewegen. Das Schüttgut wird am Ende der Staustrecke vereinzelt. Eine Orientierung der Lage der Gegenstände kann man durchführen und diese wird überwiegend mit Schikanen realisiert.

 

 Wechselgreifer {Handhabung}


Der Wechselgreifer wird mit Hilfe eines Wechselsystems am Roboter manuell oder automatisch durch einen Befehl gewechselt.

 

 Werkstückspeicher [Bemessungsfaktoren] {Handhabung}


Von Bemessungsfaktoren spricht man bei der Größe, Form, Gewicht und Platzbedarf der Werkstücke. Des weiteren sind Bemessungsfaktoren die Verarbeitungsgeschwindigkeit [Taktzeit] und der Aufwand und Platzbedarf für den Speicher.

 

 Werkstückspeicher {Handhabung}


Werkstückspeicher werden entsprechend dem Ordnungszustand als Bunker oder Magazine aufgebaut.

 

 Werkzeugkoordinaten {Handhabung}


Ist ein Kartesisches Koordinatensystem. Der Ursprung ist in einem programmierbaren Arbeitspunkt eines Werkzeuges [TCP] zu finden.

 

 Wiedergabegenauigkeit {Handhabung}


Als Wiedergabegenauigkeit bezeichnet man die größte Abweichung zwischen manuell vorgeführter Position und maschinell wiedergegebener Position des Arbeitsorgans.

 

 Wiederholgenauigkeit {Handhabung}


{Handhabung}
Als Wiederholgenauigkeit bezeichnet man die größte Abweichung des Arbeitsorgans bei nochmaliger Anfahrung der gleichen Soll- Position.

 

 Zangengreifer {Handhabung}


Der Zangengreifer ist ein Zweibackengreifer zur Aufnahme eines Handhabungsobjektes mit zwei Fingern.

 

 Zubringerwagen (Shuttle) {Handhabung}


Bezeichnung fuer einen fahrbaren Wagen (Transportroboter). Ein Objekt (beispielsweise eine Rohbaukarosserie wird zu einer Schweißstation gefahren. Die Beförderung erfolgt über eine Leitdraht-Spur.